«Ich denke, also bin ich.»

(René Descartes, 1596-1650, Philosoph)

Aus der Sicht eines Menschen mit erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit:
«Ich nehme wahr, also bin ich.»

Was für eine weise Zeile! Wenn ich mir diesen Satz zu Herzen führe, so realisiere ich, dass es grundsätzlich in meiner Hand liegt, wie ich mich durchs Leben bewege. Ich habe die Möglichkeit meinen freien Geist so zu bewahren und auszurichten, dass ich mit einem positiven Lebensgefühl in den Tag starten und diesen beenden kann. Diese Wahlfreiheit ist ein grosses Geschenk, das es sorgsam zu hüten gilt. Wenn ich diesen Satz konsequent bedenke, so liegt es an mir, wie ich mich in diesem Leben Tag für Tag einrichte. So wie ich mich bette, so liege ich. Jammern und Selbstmitleid haben hier wenig Platz. Vielmehr geht es darum, mich in meiner Art wertzuschätzen, so wie ich bin. Daraus schöpfe ich die innere Kraft mich in Geduld zu üben, um die täglichen Aufgaben hingebungsvoll anzugehen. Ein hoher Anspruch, sinnstiftend und selbstbestimmt.

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